Projekt Beschreibung

Ein Keimtest hilft, die Parodontitis gezielt zu behandeln.

Parodontitis ist einer der häufigsten Erkrankungen im Mundraum. Nahezu 80% der Menschen über 35 Jahren sind betroffen. Allgemeine Erkrankungen wie Immunschwäche, Diabetes mellitus und Stress können die Entstehung einer Parodontitis begünstigen. Daraus entstehen negative Wechselwirkungen zwischen Mund und dem Rest des Körpers. Da die Parodontitis anfänglich keine Schmerzen verursacht, wissen viele Patienten nichts von Ihrer Erkrankung.

Somit kommt der frühzeitigen Diagnose und der zielgerichteten Therapie eine besondere Bedeutung zu.

Durch einen Keimtest kann ganz schmerzfrei festgestellt werden, welche Arten von Bakterien in welcher Anzahl die Zahnfleischtaschen besiedeln und für die Erkrankungen verantwortlich sind.

Der Zahnarzt entnimmt mithilfe einer Papierspitze eine Probe aus definierten Zahnfleischtaschen. Diese Proben werden zur Analyse an ein spezialisiertes Labor verschickt.

Das Ergebnis veranschaulicht dann die komplette Bakterienbesiedelung der Entnahmestellen. Die meisten der diagnostizierten Bakterien sind harmlos. Es wird somit zwischen guten und gefährlichen Bakterien unterschieden. Aus der gefundenen pathologischen Bakterienart ergibt sich dann das passende wirksame Antibiotikum.

Zeigt sich die konservative Parodontitis Therapie als nicht erfolgreich, kann nach dem Ergebnis eines Keimtestes zielgerichtet eine zusätzliche antibiotische Therapie eingeleitet werden.

Ein Keimtest gehört bei den privaten Versicherungen zu den klassischen Erstattungsleistungen.
Die gesetzliche Krankenkassen erstatten dieses Analyseverfahren nicht.
Wir empfehlen allen Patienten vor der Behandlung grundsätzlich eine Kostenklärung mir ihrer Versicherung!

Sprechen Sie unsere Mundhygiene Experten an

Ihr

Frank Saathoff